Freiwillige Feuerwehr Steinbach

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Die „fünf W-Fragen“

die Sie bei einem Notruf beantworten können sollten

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  • Was ist passiert?
  • Wie viele Personen sind verletzt?
  • Welche Verletzungen?
  • Warten auf Rückfragen?

Lernt Helfen !!!

Ihr seit jung und wollt Tier ,Menschen und eure Familie in der Not helfen.

  • Mach deine Interesse zum Hobby
  • magst du Action und Technik
  • möchtest du Kameradschaft erleben

Dann komm zur Freiwilligen Feuerwehr.

Aktuell

08.03.2017,
Kat: Freiwillige Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr Steinbach Osterfeuer 2017

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Steinbach, in diesem Jahr wollen wir wieder ein Osterfeuer in Steinbach entzünden. Dazu brauchen wir eure Hilfe.Bitte bringt eure Baumschnittabfälle auf den Dreschschuppenplatz, so dass wir ein großes Feuer entfachen können. Das Osterfeuer soll am Ostersonntag, den 16.April 2017 um 20:00 Uhr entflammt werden. Für Speisen und Getränke ist natürlich bestens gesorgt. Vielen Dank schon mal für eure Unterstützung.Eure Kameradinnen und Kammeraden der...

26.08.2015,
Kat: Freiwillige Feuerwehr

Außenseiter wird Sieger – Feuerwehrfest in Steinbach

Am 8. und 9. August 2015 fanden in Steinbach Feuerwehrwettkämpfe statt. Während am Sonnabend auswärtige Mannschaften eingeladen wurden und bei herrlichem Wetter um beste Ergebnisse rangen (es siegte Burgwalde), kämpften am Sonntag die Vereine Steinbachs um einen Wanderpokal.Erstmals zum Einsatz kann eine neu angeschaffte, leistungsfähige Pumpe (ZL1500). Die einzelnen Mannschaften hatten die Aufgabe, von der, auf Höhe des Dorfgemeinschaftshauses stehenden Pumpe startend, Schläuche zu montieren...

Feuerlöschwesen in Steinbach

von Peter Anhalt

Das Feuerlöschwesen war immer Pflichtaufgabe einer Gemeinde. Die älteste erhaltene Anordnung der kurmainzer Regierung ist von 1726. Darin wurden die eichsfelder Ortschaften angewiesen, Feuerspritzen anzuschaffen, Spritzenhäuser einzurichten und Feuerlöschteiche anzulegen.  Den ersten Nachweis zum Feuerlöschwesen in Steinbach liefert eine Gemeinderechnung von 1748. Diese Gemeinderechnung gibt Auskunft über die Besoldung des Spritzenmeisters (er bekommt einen Taler) und berichtet von einer Reparatur der Feuerspritze  (3 Taler und 18 Groschen). Des Weiteren tauchen in der Rechnung die Kosten von  zwei Groschen und 8 Pfennige für Brandwein auf. Wahrscheinlich wurde bei der Erprobung der Pumpe getrunken. Auch 1768 wird aus der Gemeindekasse „die Aufseher der Feuerspritze“ mit einem Taler belohnt. Nach einer Rechnung von 1778/1789 muss diese Spritze verkauft worden sein. Sie war wohl gemeinsamer Besitz der Gemeinden Steinbach und Bodenrode. Die Nachbargemeinde Bodenrode bekam nämlich den 3. Teil des Verkaufserlöses (16 Taler und 16 Groschen).  Grund für den Verkauf war die Anschaffung einer neuen Spritze. 71 Taler bezahlte die Gemeinde dafür dem Roth- und Glockengießer Lorenz Koch in Mühlhausen. Von dort wird sie abgeholt und bei der Probe der Spritze wurden Verpflegungskosten für zwei Taler und 21 Groschen abgerechnet. Die Summe beweist,  dass das Feiern bei der Feuerwehr große Tradition hat. Um einen Vergleich für die Qualität und die Leistungsfähigkeit der neuen Spritze zu bekommen, wurde die Leinefelder Feuerspritze herangeholt. Über das Ergebnis dieses frühen Leistungsvergleichs schweigt die Gemeinderechnung. Von 1780 hat sich ein Inventarverzeichnis erhalten. Die Gemeinde Steinbach war im Besitz einer großen Schlauchspritze, zweier Feuer- oder Dachleitern, zweier großer Feuerhaken und natürlich einem Spritzenhaus. 40 große Feuer-oder Dachleitern befanden sich  in Privatbesitz. Sieben offene Brunnen und vier Teiche standen zum Löschen zur Verfügung.

Das Gründungsjahr eines Feuerwehrvereins bzw. einer Freiwilligen Feuerwehr ist allerdings nicht überliefert. Die Mehrzahl solcher Vereine entstand in den 1920er und 1930er Jahren. Im Nachbarort Reinholteterode wurde 1932 ein Feuerwehrverein gegründet, in Westhausen 1934. Nach 1945 wird die Steinbächer Feuerwehr "Freiwillige Feuerwehr Steinbach" genannt.

Frauengruppe der FFW Steinbach

Als eine der ersten im Wirkungsbereich Westhausen wurde 1968 unter Wehrleiter Hugo Schneider eine Frauengruppe aufgebaut. Zu diesem Bereich zählten damals die Dörfer Bodenrode, Reinholterode, Günterode, Glasehausen, Siemerode, Bischhagen, Streitholz, Mengelrode und Steinbach. Kamerad Wolfgang Krell übernahm die Ausbildung. Bald feierte die Frauengruppe bei Wettkämpfen größere Erfolge als die Männermannschaft. Die Gruppe bestand bis ende der 1990er Jahre.

Die Feuerwehr nach 1990

Gleich nach der politischen Wende stellte die Freiwillige Feuerwehr Steinbach 1990 den Antrag auf Gemeinnützigkeit. Eine rechtlich eindeutige Vereinsgründung erfolgte erst 1994.  Die ehemalige Kinderkrippe wurde als Feuerwehrzentrum ausgebaut. Neben den Einsätzen und Übungen sind die Feuerwehrleute im Gemeindeleben stark eingebunden. Bei den Wallfahrten in Etzelsbach sind sie für Parkplätze und die Verkehrsführung zuständig. Jahrelange Routinen sorgen hier für einen reibungslosen Ablauf. Auch das Osterfeuer wird unter der Regie des Feuerwehrvereins organisiert.

üben 1986

Wettkampf 1992

Brände

Die Bauweise der heutigen Häuser verhindert große Brände. Im 19. und 20. Jahrhundert kam es regelmäßig zu größeren Feuerschäden. Überliefert ist ein Brand von 1809, bei dem mehrere Häuser in Flammen aufgingen und die Bevölkerung Steinbachs in den Nachbardörfern um milde Gaben betteln musste. Hier war die Brandursache vorsätzliche Brandstiftung. Auf dem Dachboden des brennenden Hauses befanden sich Speckseiten, die wie Geschosse durch die Luft flogen und  weit entfernt stehende Häuser angesteckten. 1880 brannten vier Scheunen und Ställe ab, einige Wohnhäuser wurden beschädigt. Für Schlagzeilen sorgte ein Brand von 1929. Während zwei Häuser abbrannten, flogen Funken bis zum  80 Meter entfernten Kirchturm. Auch dieser wurde entzündet. Die Steinbächer Wehr konnte in diesem Fall nichts unternehmen, weil der Turm einfach zu hoch war. Glocken und Glockenstuhl fielen in die Tiefe. Das Gotteshaus selbst konnte gerettet werden.

Brand der Scheune Krebs 1970

Brand Dreschschuppen 1996